Leihen Sie Ihr Handy bloß nie minderjährigen Kindern. Die tippen womöglich wild auf den Tasten rum und im Nu ist das Handy gesperrt. Bis wir die PUK wiederfinden, ist das Wochenende fast vorbei. Dabei wollten wir auf die Themen der vergangenen Woche zurückzublicken: Sarrazin, Staatsfinanzen und Leonardo da Vinci. Von Holger Appel
Nur diejenigen, die Pioniere des intellektuellen Konsumbürgertums sein möchten, sollten schon jetzt eines dieser neuen elektronischen Lesegeräte des Internet-Buchhändlers Amazon (vor-)bestellen. Von Carsten Knop
Ja, die Franzosen wissen, wie man es anpackt. Da haben sie doch tatsächlich einen veritablen Aufschwungminister, denn selbstverständlich ist so ein Aufschwung eine Sache, die sich am Kabinettstisch oder per Ordre des Präsidenten beschließen lässt. Von Von Gerald Braunberger
Allein in den vergangenen Tagen gab es Meldungen über eine erfreuliche Belebung der Konjunktur, den Fall des Hauses Oppenheim, eine Einigung der Streithähne Schaeffler/Conti, Diskussionen um Banker-Boni und vor allem über viele, viele Quartalsberichte von Unternehmen. Von Gerald Braunberger
Schön, dass der Tanz der Alphatiere von Porsche und VW nun zu Ende ist. Doch lohnt es sich, offizielle Mitteilungen in dieser Angelegenheit Revue passieren zu lassen. Die gar nicht so neue Erkenntnis der vergangenen Woche: Dementis taugen nichts. Von Carsten Knop
Eigentlich sah das alte Nachrichtenstudio des ZDF doch noch sehr ordentlich aus. Modern, aufgeräumt, sauber, war es in den vergangenen Jahren ein Ort für viele gute und wohl noch mehr schlechte Nachrichten - wie das Leben halt so spielt. Nach dem Abfluss von 30 Millionen Euro Gebührengeldern ist seit Freitag alles größer und vor allem digital, also jetzt besonders modern. Von Carsten Knop
Der Mensch braucht Ziele, Politiker brauchen große Ziele, um kleine Erfolge verkünden zu können. Das neue große Ziel lautet: zwei Grad. Mehr soll die Temperatur auf der Erde nicht steigen dürfen, bei Strafe des Weltuntergangs. Von Heike Göbel
Wenn in späteren Büchern über die deutsche Wirtschaftsgeschichte unserer Zeit Bedarf für ein Bild bestehen sollte, das die Absurdität politischen Handelns besonders eindrücklich belegt, haben wir einen Favoriten: Horst Seehofer mit dem Quelle-Katalog in der Hand. Von Gerald Braunberger
Blitz, Donner, Überschwemmungen. Vor ein paar Nächten ist unsere Heizung angesprungen, am Wochenende schwitzen wir bei 28 Grad. In Südafrika sitzen die Zuschauer bei der Generalprobe für die nächstes Jahr stattfindende Fußball-WM schlotternd auf den Tribünen. Von Holger Appel
Die jüngsten Opfer der Finanzkrise heißen Fix und Foxi. Das Unternehmen Tigerpress, der Verlag, der den deutschen Traditionscomic herausgegeben hat, musste Insolvenz anmelden. Da kann man nur hoffen, dass sich auch hier die Meinung des Bundeswirtschaftsministers bestätigt. Von Carsten Knop
Ganz emotionslos hat das Bundesverfassungsgericht die privaten Krankenversicherer abgefertigt. Das Urteil beschleunigt den Marsch in die Bürgerversicherung. Ein Sieg für die sozialdemokratische Gesundheitsministerin. Ansonsten hatte die SPD in dieser Woche nichts zu feiern.
Von Ökonomen lernen? Das klingt heutzutage, wo das Ansehen der Ökonomen im Staube liegt, einigermaßen abwegig. Ist es aber nicht. Ein paar Erkenntnisse sind schon hilfreich. Von Gerald Braunberger
Mal wieder in unserem Kaufhaus gewesen. Mit Kinderwäsche, Biergläsern und Lippenstift nach Hause gegangen. Reicht das, um den Laden zu retten? Von Heike Göbel