
Ich lese einige Blogs. Das Blog von Basic war ein nichtiges, seichtes Beliebigkeitsgeschwätz ohne jeglichen Tiefgang (geschweige denn Relevanz). Dass es der meistverlinkte sein soll, spricht Bände. Wenn der Herr jetzt keine Lust mehr hat, sollte das so interessant sein wie der sprichwörtliche Sack Reis, der irgendwo umgefallen ist. Nur nicht für die F.A.Z. Komisch. (PS: Ich batreibe selber einen Blog, aber das, was da oft als "Alphablogs" bezeichnet wird, ist einfach nur hanebüchen)

Völlig richtig: Die Blütenträume von 2006/07 haben sich für die meisten Blogger nicht erfüllt. Selbst in den USA sind die mir bekannten "Immobilien-Blogger" ein wenig desillusioniert, was den (unmittelbaren) pekuniären Erfolg ihres Blog-Schaffens angeht. Trotzdem bleibt eine "Sphäre", die unermüpdlich bloggt, sich austauscht, informiert, weiterbildet. Zudem: Die Kritikpunkte mangelnder(n) Relevanz und finanziellen Erfolgs scheinen bei "mehreren Tausend Euro pro Monat" bei Basic nicht unbedingt gegeben zu sein. Er ist das Musterbeispiel dafür, wie "aus der Tiefe des Raumes" und ohne größere Unterstützung durch Firmen oder "mainstream" eine bekannte (und gelesene) Figur geschaffen wurde - die im übrigen zumindest ob ihrer "blog-kulturellen" Bedeutung weit eher den Online-Grimme-Preis verdiente als einige vor allem mit (polit.) Denunzianteneifer versehene Blogs. Basic´ Blog ist bekannt und zumindest für SEOs sicherlich nicht uninteressant. Zudem sollte man "ehrfürchtige" Anerkennung üben, daß hier jemand bereit ist, einen Teil seines Einkommens und seiner Einflußmöglichkeit für (persönliche) Veränderung aufzugeben. Verglichen mit dem Gejammer im Printbereich ist dies zumindest ungewöhnlich.

Für Herrn Basic (und viele andere - auch mich) wäre es besser, mehr Sport zu betreiben, als immer vor dem Monitor zu hocken.