Am 1. November 1949 erschien die erste Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - schon bald gehörte sie zur Pflichtlektüre nicht nur von Bundeskanzler Konrad Adenauer. Eine kleine Zeitreise durch sechs wechselvolle Jahrzehnte mit klugen Köpfen.
Mit einem digitalem Ableger möchte das ZDF neue Zielgruppen erschließen. Die Auslagerung eines Programms für 25- bis 50-Jährige wirkt verzweifelt, ist aber ein notwendiger und ehrenwerter Versuch. Von Stefan Niggemeier
Den traditionsreichen Kampf gegen die Medien hat noch kein amerikanischer Präsident gewonnen. Auch die Anti-Fox-Kampagne Barack Obamas war strategisch kontraproduktiv: Die Einschaltquoten des Senders stiegen um zehn Prozent. Von Harald Staun
Johannes B. Kerner bekommt eine neue Show bei Sat.1. Doch er bleibt der Alte. Vom ZDF ist er ohne Groll geschieden. Im Interview spricht er über sein neues Format und darüber, wie Guido Bolten ihn mit Ausschnitten aus alten ran-Sendungen herumkriegte. Von Michael Hanfeld
Geschichte eines Verlierers: Der NDR zeigt eine Dokumentation über den einst so mächtigen DDR-Staatschef Erich Honecker. Der Film ist fair - doch auffällig ist, dass sich keine einzige Frau zu Wort meldet. Von Jochen Hieber
Alte Zeitungen sind das beste Archiv des Alltags, das wir haben. In vielen Blättern, die zum Teil mehr als 200 Jahre alt sind, kann man online stöbern. Unsere Linksammlung zeigt die besten Adressen im Netz.
Die Nachfolge für den wichtigsten journalistischen Posten im Burda-Verlag ist geregelt: Wolfram Weimer, Chefredakteur des Magazins Cicero, folgt zum 1. September 2010 Helmut Markwort. Dieser bleibt Herausgeber des Magazins. Von Michael Hanfeld
Bespitzelung und Propaganda: Axel Springer und sein Konzern waren bei der Stasi Chefsache. Der Film Enteignet Springer! schildert die lückenlose Überwachung bis ins engste Umfeld. Vor der Stasi war Springer nackt. Von Michael Hanfeld
Frankreichs Zeitungen proben den Aufbruch in die Zukunft. Sie häuten sich, um zeitgemäß alte Tugenden zu beweisen. Le Monde, Le Figaro und Libération gehen voran. Nach radikalen Sparmaßnahmen herrscht wieder Zuversicht. Von Jürg Altwegg, Genf
In seiner Rede nach der Wiederwahl zum Bundestagspräsidenten hat Norbert Lammert (CDU) ungewöhnlich offen das öffentlich-rechtliche Fernsehen angegriffen. Mit souveräner Sturheit stelle es Unterhaltung vor Information. ARD und ZDF hatten die konstituierende Sitzung des Bundestags nicht übertragen.
In seinen größten Rollen zeigt er aggressives Ressentiment, dessen Überspielen scheitert. John Cleese verkörpert das antiromantische Klein-Engländertum, das sich gegen deutsche Gedanken und französische Passionen absetzt. Heute wird er siebzig Jahre alt. Von Patrick Bahners
Als Abt von Fulda ist Christian Redl gerade in Sönke Wortmanns Kinofilm Die Päpstin zu sehen, heute Abend spielt er im ZDF-Krimi Der Tote im Spreewald einen Kommissar. Im F.A.Z.-Interview spricht der Schauspieler über den deutschen Wald, seine Visage und den Quotendruck.
Bei Anne Will besteht Wolfgang Schäuble den ersten Fernseh-Elchtest als Finanzminister. Jürgen Trittin empfiehlt sich als Oppositionsführer. Ein Jungliberaler will eine neue Ethik. Szenen einer ansatzweise profunden Debatte. Von Michael Hanfeld
Der Dokumentarfilmer Klaus Martens dreht einen Film über eine Hautcreme, in dem er deren Wunderwirkung anpreist. Am Tag nach der Sendung kommt das Präparat auf den Markt. Jetzt wundert er sich, dass sein Film als Teil einer gewaltigen Marketingkampagne gesehen wird. Von Stefan Niggemeier