27. August 2008 Nach einem Unfall mit einem Muldenkipper am Dienstag in Duisburg schwebt ein Sechsjähriger weiter in akuter Lebensgefahr. Der Junge war beim Spielen auf dem Brachgelände beim Abladen von Erde verschüttet worden. Das in einem Wohngebiet gelegene Zwischenlager für Erde sei offenbar nicht abgesperrt gewesen, teilte die Duisburger Polizei am Mittwoch mit.
Das Kind hatte erst nach einer dramatischen Rettungsaktion geborgen werden können. Anwohner, Polizei und Feuerwehr hatten den Jungen teils mit bloßen Händen ausgegraben. Zwei weitere Kinder hatten sich noch rechtzeitig vor den herabrutschenden Erdmassen gerettet. Nachdem der Junge zunächst längere Zeit vom Notarzt vor Ort behandelt worden war, war er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Dort wird er weiterhin auf der Intensivstation medizinisch versorgt.
Zum Hergang des Unfalls konnten die Ermittler zunächst keine Details nennen. Der Junge habe möglicherweise zu nah an dem Fahrzeug gespielt, als der Fahrer das Erdreich gerade abladen wollte, sagte ein Polizeisprecher. Die Kinder hatten offenbar auf einem nicht abgesperrten Gelände, das als Zwischenlager für Erde und Sand genutzt wird, gespielt.
Text: FAZ.NET mit Material von AP, DPA
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