Dreieinhalb Wochen nach der Messerattacke ist der Passauer Polizeichef Alois Mannichl wieder im Dienst. Die Solidarität aus der Bevölkerung sei sehr wohltuend gewesen, sagte er. Einen Heldenstatus im Kampf gegen Rechts lehnte er ab.
Das Ehepaar, das am Montag in der Güllegrube eines Bauernhofes im oberbayerischen Penzing tot entdeckt wurde, ist von seinem Sohn mit einer Axt erschlagen worden. Ein genaues Tatmotiv konnte der Verdächtige laut Polizei nicht nennen.
Der heroinabhängige Verdächtige im Holzklotz-Prozess habe beim Verhör einen nüchternen Eindruck gemacht, sagte ein Polizeiarzt vor Gericht. Die Verteidigung hatte den Ermittlern zuvor verbotene Vernehmungsmethoden vorgeworfen.
Im Prozess gegen Ahmad-Sobair O., der seine 16 Jahre alte Schwester Morsal O. erstochen hat, schweigen die Eltern des Opfers. Die Staatsanwaltschaft wirft nun auch dem Vater des Mädchens vor, seine Tochter mehrmals geschlagen und getreten zu haben.
Seit drei Wochen wird in der Neonazi-Szene nach dem Angreifer auf den Passauer Polizeichef Mannichl gefahndet. Dagegen protestierten am Samstag rund 200 Neonazis vor der dortigen Polizeidirektion. Beim friedliche Gegenprotest der Passauer kamen rund 1000 Menschen zusammen.
Kein Fall ist je vergessen: In München sichert die Polizei mit einem neuen Verfahren DNA-Spuren in Ethanol - und klärt so Tötungsdelikte auf, die Jahrzehnte zurückliegen. Viele deutsche Mordkommissionen schicken nun ihre ungeklärten Fälle nach Bayern. Von Karin Truscheit
Ein Mann hat sich am Dienstag in Berlin der Polizei gestellt und die Vergewaltigung einer 16 Jahre alten Deutschen aus Regensburg gestanden. Sie war in einem Kofferraum entführt worden. Womöglich können nun auch weitere ähnliche Fälle aufgeklärt werden.
Nach fast fünf Jahrzehnten im Gefängnis ist der Frauenmörder und Vergewaltiger Heinrich Pommerenke im Alter von 71 Jahren gestorben. Er saß länger im Gefängnis als jeder andere Häftling in Deutschland. Sein Fall hatte eine Debatte über die Ziele des Strafvollzugs ausgelöst. Von Peter-Philipp Schmitt
Wegen des Attentats auf den Passauer Polizeidirektor Mannichl sucht die Polizei jetzt eine Fünfergruppe, die womöglich nicht in der rechten Szene, sondern im Punker- oder Rockermilieu beheimatet ist. Angeblich soll die Soko Fürstenzell aufgelöst werden.
Weihnachten hinter Gittern - für Gefangene ist das Fest der Liebe ein bedrückendes Erlebnis. Jedes Jahr werden deshalb in Deutschland vor Weihnachten gut 2000 Häftlinge begnadigt. Das kann ein Akt der Nächstenliebe sein, ist aber auch eine Entlastung für die vollen Gefängnisse. Von Matthias Wyssuwa
Im November hatte die Androhung eines Amoklaufs an einer Erfurter Gesamtschule für die Räumung der Schule gesorgt. Die Polizei ermittelte nun zwei Schülerinnen von 19 und 20 Jahren als Verantwortliche der anonymen Droh-Mail.
Zwei Ärzte, die im Mai 2004 die Behandlung eines schwerstkranken Patienten abgebrochen hatten, sind vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen worden. Es habe sich erwiesen, dass sich die Ärzte sowohl aus ethischer als auch aus medizinischer Sicht korrekt verhalten hätten.
Nach Abschluss ihrer monatelangen Ermittlungen ist die Polizei in Nürnberg überzeugt, einen Serientäter gefasst zu haben. Der 40jährige Mann soll in den vergangenen 13 Jahren bis zu 75 Kinder sexuell missbraucht haben.
Mit einer Lichterkette wollen die Einwohner von Fürstenzell gegen rechte Gewalt protestieren. Auch Polizeichef Alois Mannichl wollte das Treiben der Rechtsextremisten nicht hinnehmen. Ihn hatte die NPD schon lange im Visier. Von Markus Wehner, Fürstenzell/Passau
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