Medizinsystem

Es ist Wissensmarkt - und keiner geht hin

Ein kritischer Blick darauf, wie Wissen in der Medizin erzeugt und genutzt wird. Ärzte scheuen Publikationen, die Verbände lassen sie im Stich. Deutschland fällt gnadenlos zurück. Von Gerd Antes

Schmerzbehandlungen

Kopfweh in hundertneunzig Varianten

Der Griff zu Pillen scheint oft unausweichlich. Doch wer Kopfschmerzen ständig mit bestimmten Tabletten bekämpft, macht alles nur noch schlimmer. Vor allem, wenn er nicht auf Arzt und Apotheker hört. Von Sabine Wienand

Hauswissen

Alltagsmythen medizinischer Art

„Geschichten von hochgradiger Beständigkeit im narrativen Kern“, hat Hans Blumenberg ihn vornehm genannt: den Hausschatz medizinischen Wissens mit durchaus mythischem Zuschnitt. Für genauere Nachprüfung ist er, wie ein Test zeigt, freilich nicht gedacht. Von Joachim Müller-Jung

Pädiatrie

Kinder als die Stiefkinder der Arzneimittelhersteller

Über zwei Drittel der in deutschen Kinderkliniken verwendeten Medikamente sind für die Anwendung bei Kindern eigentlich gar nicht gedacht. Nun soll eine Verordnung dafür sorgen, dass die Zulassung von Medikamenten an ein Prüfkonzept für die Anwendung bei Kindern geknüpft wird. Von Martina Lenzen-Schulte

Medizin

Nobelstiftung im Zwielicht

In Schweden sind Vorwürfe gegen die Nobelstiftung laut geworden. Es geht um den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Hat ein Pharmaunternehmen die Entscheidung für den deutschen Nobelpreisträger beeinflusst? Von Joachim Müller-Jung

Nobelpreisdankesrede von Harald zur Hausen

Vom Kampf gegen eine Krankheit aus den Anfängen der Evolution

In seiner Dankesrede zur Verleihung des Nobelpreises für Medizin weist der Heidelberger Virologe Harald zur Hausen auf die neuen Möglichkeiten bei der Bekämpfung des Gebärmutterhalskrebses hin, die seine Forschungen in Aussicht stellen. Von Harald zur Hausen

Depressionen und Infarktrisiko

Das Herz im Griff der Seele

Herzkranke, die unter Depressionen leiden, haben ein um fünfzig Prozent erhöhtes Infarktrisiko. Das fand eine internationale Studie heraus. Depressionen schädigen das kranke Herz jedoch nicht direkt, sondern das Verhalten der Depressiven wie Bewegungsarmut und schlechte Ernährung. Von Nicola von Lutterotti

Krebs durch Schichtarbeit?

Das dunkle Kapitel unserer Arbeitswelt

Kann Krebs durch Schichtarbeit entstehen? Eine Studie nährt den Verdacht. Geklärt ist noch nichts, die Schlafmedizin jedoch fordert Maßnahmen: verstärkte Vorsorge bei Nachtarbeitern. Von Michael Feld

Krebsimpfung

Ein ärgerliches Manifest

Zwei Impfstoffe schützen vor Viren, die bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen. Nun streiten Wissenschaftler erbittert über deren Wirkung. Doch die Debatte wird mit verwirrenden und falschen Informationen geschürt. Von Sonja Kastilian, Heidelberg

Krebsimpfung

Sie wirkt, aber nützt sie auch?

Spezial Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gilt als Meilenstein. Wie nützlich sie tatsächlich ist, ist umstritten. Ihr Entdecker, der diesjährige Nobelpreisträger Harald zur Hausen, kämpft um die Akzeptanz seiner Entdeckung. Von Martina Lenzen-Schulte

Medikamente

Wenigstens ebenbürtig

Das hohe Niveau der medizinischen Versorgung macht es immer schwieriger, Therapien zu finden, die besser sind als die herkömmlichen. Bei den klinischen Studien geht es deshalb zunehmend darum, zu zeigen, dass eine neue Behandlung der alten wenigstens nicht unterlegen ist. Von Hildegard Kaulen

Transkranielle Magnetstimulation

Impulse fürs Gehirn

Helm auf, Strom an, Magnetfeld ein - schon ist man ein Genie. Glaubt jedenfalls der Australier Allan Snyder. Was ist wirklich dran an der transkraniellen Magnetstimulation? Von Jörg Albrecht

Krebstherapie

Antikörper für den kranken Körper

Paul Ehrlichs Vision von „Zauberkugeln“, mit denen sich krankhafte zelluläre Prozesse gezielt unschädlich machen lassen, ist Wirklichkeit geworden: Zehn Jahre therapeutische Antikörper in der Krebstherapie. Von Barbara Hobom

Schreikinder

Drei Monate können so lang sein

Schreiende Babys können zur Qual werden - für sich selbst und ihre Umgebung. Einen Trost immerhin gibt es für ratlose Eltern: Sie sind nur selten schuld am Gebrüll ihres Kindes. Von Sabine Wienand

1 - 14 von 14 Beiträgen
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche