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Video-Filmkritik

Geld oder Liebe: „Jerichow“

Spezial Zwei Männer und eine Frau in einer Landschaft, wie man sie nur am Rande Deutschlands findet: Christian Petzolds „Jerichow“ mit Nina Hoss, Benno Fürmann und Hilmi Sözer ist ein präzises, todtrauriges Kammerspiel. Von Verena Lueken

Kinovorschau

Buhlschaften, Lebensmüdigkeit und Promi-Klone

In Christian Petzolds „Jerichow“ konkurrieren in der ostdeutschen Provinz zwei Männer um Nina Hoss. Außerdem von Donnerstag im Kino zu sehen: Will Smith ohne Lebensfreude, Angelina-Jolie-Klone in Berlin und Jason Statham in „Transporter 3“.

Filmfestival

Isabelle Huppert leitet die Jury von Cannes

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert leitet in diesem Jahr die Jury der Filmfestspiele von Cannes. Huppert, die in Cannes zweimal ausgezeichnet wurde, lobte das Filmfest als „die offene Tür für alle neuen Ideen dieser Welt“.

Kinovorschau

Verdächtige Polizisten, Bestseller und Talkmaster

In „Kurzer Prozess - Righteous Kill“ führt Al Pacino und Robert de Niro die Spur eines Serienkillers in die eigenen Reihen. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Das Leben von Francoise Sagan, Schlingensief als Talkmaster und Jackie Chans Sohn trommelt.

Weltuntergang im Kino

Und die Hölle folgte ihm nach

Wie wird 2009? Furchtbar, schrecklich, schwarz, sagen die Kanzlerin und alle, die es wissen müssten. Schlechte Zeiten sind aber meistens gute Zeiten für die Künste. Zum Beispiel fürs Kino, das schon immer der Lust am Weltuntergang frönte. Von Claudius Seidl

Eartha Kitt gestorben

Die schwarze Muse der weißen Bohème

Entdeckt wurde sie von Orson Welles, der sie für „die aufregendste Frau der Welt“ hielt. Als „Catwoman“ in der Fernsehserie „Batman“ erreichte sie Kultstatus. Am Donnerstag ist die amerikanische Sängerin („Santa Baby“), Tänzerin und Schauspielerin Eartha Kitt im Alter von 81 Jahren gestorben.

Kinofilm „Australia"

Mann und Frau am Ende der Welt

Satire auf die besseren Kreise, deftige Saloon-Komödie und Kriegsfilm: In „Australia“ geht es nicht um das Land Down Under. Sondern um nicht weniger als ein gigantisches Kinoepos, das vor allem dazu gut ist, zu beweisen, dass so etwas heute noch geht. Von Verena Lueken

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Video-Filmkritik

Es geht doch nicht nur ums Geld: „Buddenbrooks“

Spezial Heinrich Breloers großangekündigte „Buddenbrooks“-Neuverfilmung bleibt nicht nur hinter der Romanvorlage, sondern auch hinter anderen Verfilmungen zurück. In der Romanvorlage geht es um Leben und Tod, bei Breloer nur um Familie und Finanzen in üppiger Inszenierung. Von Edo Reents

Kinovorschau

Aufgebot für einen Klassiker

Für „Australia“ hat Regisseur Baz Luhrmann Nicole Kidman und Hugh Jackman engagiert. Heinrich Breloers „Buddenbrooks“-Neuverfilmung hält dem deutsches Staraufgebot entgegen. Außerdem von Donnerstag an im Kino: Tomas Alfredson Neuerfindung des Vampir-Genres in „So finster ist die Nacht“.

Im Kino: „So finster die Nacht“

Die unergründliche Poesie des Blutes

„So finster die Nacht“, ein grandioser schwedischer Vampirfilm, bringt pubertäres Erwachen und schlummernde Ängste zusammen. Er ist verstörend wie kaum ein anderer Film dieses Genres, aber auf so verblüffend poetische Art, dass er zugleich einer der aufregendsten europäischen Filme des Jahres ist. Von Michael Althen

„Buddenbrooks“-Verfilmung

Die Phantome von Lübeck

Die epische Ironie verdampft in der Hitze der Filmscheinwerfer: Heinrich Breloers „Buddenbrooks“-Verfilmung ist eine entschieden pessimistische Version von Thomas Manns Jahrhundertroman. Breloers Film macht einiges richtig, aber das Entscheidende falsch. Von Andreas Kilb

Im Gespräch: Samuel L. Jackson

Wie viele Oscars hätten Sie verdient, Mr. Jackson?

Samuel L. Jackson gilt als „King of Cool“ von Hollywood. Im Interview spricht er über Filme, die an niederste Instinkte appellieren, Kämpfe gegen unsichtbare Gegner und die Kollegin, die für ihn die „Queen of Cool“ ist. Von Marco Schmidt

Ein Gespräch mit Armin Mueller-Stahl

Die Kunst ist nicht zu mir gekommen

Er ist der Mann für die Manns: Armin Mueller-Stahl spielt in Heinrich Breloers „Buddenbrooks“ nun den Konsul Jean. Ein Rückblick auf Drehpausen, die DDR, Hollywood und eine Figur namens Hitler.

Unsere Kinomomente 2008

Augenblick, verweile doch

Von Sahneküssen, fliegenden Teigbällchen und eindeutigen Angeboten: Auch in diesem Jahr hat uns das Kino wieder unvergessliche Szenen beschert. Die Filmredaktion von F.A.Z. und Sonntagszeitung über ihre Kinomomente 2008.

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F.A.Z.-Kalender 2009

F.A.Z.-Kalender 2009

Seit gut einem Jahr hat die F.A.Z. ein neues Wahrzeichen: das Foto auf der ersten Seite. Zur Wahl „Titelfoto des Jahres“ standen den Lesern der F.A.Z. 56 Motive zur Auswahl. Zwölf davon zeigt dieser Kalender.

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