Formel-1-Umfrage

Die FAZ.NET-Leser stehen auf Seiten der Abtrünnigen

Kampf mit harten Bandagen: In der Formel 1 geht es nicht immer sportlich zu

Kampf mit harten Bandagen: In der Formel 1 geht es nicht immer sportlich zu

23. Juni 2009 Noch fahren sie gemeinsam im Kreis, aber die Frage ist, wie lange noch? Nachdem die Kontroverse um Budget-Obergrenzen zwischen den acht in der Fota organisierten Rennteams und Fia-Chef Max Mosley am vergangenen Freitag in einer Schlacht um die Macht zu eskalieren drohte, hatte FAZ.NET seine Leser gefragt: „Was halten Sie von der Formel-1-Spaltung?“

Nachdem nun einige Tage ins Land gezogen sind und ein Grand-Prix ordnungsgemäß mit allen Autos über die altbekannte Bühne gegangen ist, lässt sich konstatieren: Die Fronten sind zwar nach wie vor verhärtet, aber der ganz große Auto-Krieg ist noch nicht ausgebrochen.

FAZ.NET beendet deshalb seine Umfrage und zieht eine erste Zwischenbilanz. Ernüchternde Erkenntnis wie bei einer Europawahl: die Desinteressierten stellen mit Abstand die größte Partei. Mehr als 41,5 Prozent der gut fünfeinhalbtausend Abstimmenden hat sich der Aussage „Mir egal, mich interessiert die Formel 1 nicht“ (2305 Stimmen) angeschlossen.

Um Max Mosley wird es einsam

Von denjenigen, die eine Meinung haben, steht freilich ein Großteil auf Seiten der Abtrünnigen: 1616 Stimmen (29,2 Prozent) sind der Meinung: „Eine eigene Serie wird besser und spannender“ und weitere 1114 Stimmen (20,1 %) vereinten sich auf dem deutlichen Fingerzeig: „Jetzt muss die Fia auf die Rennställe zugehen.“

Sympathisanten von Max Mosley sind dagegen unter den FAZ.NET-Lesern nur sehr rar gesät: „Die Ankündigung der Fota ist nur Theaterdonner“ glaubten gerade mal 406 Leser (7,3 %) und ganze 1,8 Prozent (102 Stimmen) empfahlen dem alternden Fia-Chef die harte Linie: „Mosley sollte die Abtrünnigen sofort aussperren.“


Text: FAZ.NET / ad.
Bildmaterial: dpa, F.A.Z.

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