Fragen Sie Reich-Ranicki
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Einstmals Lektor: Dieter Wellershoff

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Bitte erbarmen Sie sich meiner

War Frank Thiess ein bedeutender Autor? Gibt es außer Dieter Wellershoff noch andere Schriftsteller, die zuvor Lektoren waren? Und sollte man nicht große Romane in Kurzfassungen herausgeben? Marcel Reich-Ranicki antwortet.

Verband aufs natürlichste trockene Sentimentalität mit zynischer Ernüchterung: die Lyrikern Mascha Kaléko

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Liebe als Notlösung

Sie schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist: Marcel Reich-Ranicki über Mascha Kaléko, die Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, die man oft entdecken muss, weil sie immer wieder in Vergessenheit gerät.

Bedingungslose Liebe im deutschen Drama: das Käthchen von Heilbronn und Graf Wetter vom Strahl

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Wird in der deutschen Literatur nicht bedingungslos geliebt?

Lässt sich Rilkes verrätselte Grabinschrift deuten, hat die deutsche Literatur keine klassischen Liebespaare zu bieten, rührt der Dichter ans Göttliche? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Einer der einflussreichsten Autoren seiner Generation: Haruki Hurakami

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Nicht aller Ruhm hängt am Nobelpreis

Haruki Murakamis Roman handeln auf bemerkenswerte Weise von Themen, die nicht nur Japaner interessieren. Das hat ihm längst zu internationalem Ruhm, aber noch nicht zum Nobelpreis verholfen. Hat er Grund, sich darüber zu beklagen? Antworten auf diese und andere Fragen von Marcel Reich-Ranicki.

Sebastian Haffner, 1907 - 1999

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Von vorbildlicher Klarheit

Sebastian Haffner war einer der intelligentesten Menschen, denen Marcel Reich-Ranicki je begegnet ist. Als belehrend und sehr unterhaltsam lobt der Kritiker Haffners Werke - und einige Bücher ganz besonders.

Ein Unpolitischer äußert sich zur Demokratie: Thomas Mann

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Die Streitbarkeit des Unpolitischen

Sollte man Thomas Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“ heute noch neu herausgeben? Konnte Jurek Becker ein fröhlicher Mensch sein? Und warum gibt es heute keine der Gruppe 47 vergleichbare Schriftstellergruppierung? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Wurde als Kritiker immer besser: Kurt Tucholsky

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Er war unbestechlich und niemals langweilig

Kurt Tucholskys Rezensionen waren oft erkennbar schnell geschrieben und sie begnügten sich zuweilen mit Pauschalurteilen. Dennoch waren sie immer einzigartig und niemals langweilig. Der zweite Teil des Tucholsky-Porträts von Marcel Reich-Ranicki.

Vom Eros der Kritik: der Schriftsteller und Kritiker Kurt Tucholsky

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Der Flirt des Kritikers mit der Literatur

Kurt Tucholsky war einer der größten Literaturkritiker des vergangenen Jahrhunderts und doch keine typische Kritikerfigur. Seine Kritiken sind nicht das kühle Urteil eines Sachverständigen, sondern Bekenntnisse und Geständnisse eines Betroffenen. Ein Porträt von Marcel Reich-Ranicki.

Umstritten: Rolf Hochhuth

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Es gibt kein besseres Kinderbuch

Sind Rolf Hochhuths Dramen wirklich so schlecht? Warum ist Heinrich Mann noch nicht vergessen? Wer sind die besten deutschen Satiriker, und welches Kinderbuch würde Marcel Reich-Ranicki empfehlen? Der Literaturkritiker antwortet.

Autorin heftig wallender Gefühle: Luise Rinser

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Was spricht gegen Luise Rinser?

Warum ist Luise Rinser als Schriftstellerin schwer zu ertragen? Ist Dostojewskijs „Schuld und Sühne“ tatsächlich „der größte Kriminal-Roman aller Zeiten“? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Mit erhobener Faust gegen den Vietnamkrieg: Erich Fried (links) im Jahr 1968 an der Seite von Gaston Salvatore und Rudi Dutschke

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Er nahm das Wort beim Wort

Hat Erich Frieds Lyrik seine Zeit überstanden? Oder hat er seine zarten und bleibenden Gedanken an die politische Protestliteratur verkauft? Marcel Reich-Ranicki über einen Dichter zwischen Mission und Muse.

Es liegt nicht am Regietheater, es liegt am Regietheatermacher. Szene aus Frank Castorfs “Meistersinger“-Inszenierung

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Es hat keinen Sinn, die Regisseure zu erdrosseln

Was lässt sich gegen die Auswüchse des Regietheaters tun? Sollte man Peter Altenberg vergessen und sich dafür stärker an Hans Fallada erinnern? Und was sollte unsere Jugend lesen? Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Über Luise Rinser mag Reich-Ranicki nicht mehr schreiben

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Von Anfängen und Enden

Welche erste und letzte Worte in Werken der Weltliteratur sind besonders beeindruckend? Findet, wer an Shakespeare glaubt, in seinem Werk Göttliches? Und was hält Marcel Reich-Ranicki von Luise Rinser? Hier die Antworten.

Mit Neu-Jurorin Iris Radisch (links unten) und Gast Elke Heidenreich im Jahr 2000

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Gegen die heiligen Gesetze des Fernsehens

Ob er Lust habe, für das ZDF eine regelmäßige Literatursendung zu erfinden und zu organisieren, fragten die beiden Herren vom ZDF Marcel Reich-Ranicki. Der Kritiker antwortete: „Nein.“ Doch dann kam alles anders.

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