Berliner Modewoche (2)

Gar nicht so schlicht

Auch der zweite Tag der „Mercedes Benz Fashion Week“ überzeugt mit vielen guten Kollektionen. Die wahre Überraschung dieser Modewoche sind nicht die großen Labels, sondern die jungen Designerinnen aus Berlin. Von Alfons Kaiser, Berlin

 
Berliner Modewoche (1): Glanz gut

Berliner Modewoche (1)

Glanz gut

Bei der Berliner Modewoche ist die Stimmung so gut wie wohl nie zuvor. Viele Labels scheinen von der viel beschworenen Kaufzurückhaltung nichts zu spüren. Die Dynamik der neuen Modehauptstadt ist geradezu körperlich erfahrbar. Von Alfons Kaiser

Herrenmode

Alles fließt in Paris

Paris stellt den Look wieder auf den Kopf. Dominierten bei den Männern eben noch enge, stromlinienförmige Anzugsilhouetten, drapieren französische Designer die Stoffe nun wieder voluminöser. Ein neuer, weicherer Mann soll entstehen. Von Markus Ebner

Raf Simons für Jil Sander

Jenseits der Kaschmir-Blazer

Kaum ein Mensch außerhalb der Modewelt kennt ihn, obwohl er einer der einflussreichsten Designer seiner Generation ist. Nun entwickelt Raf Simons die Marke Jil Sander weiter - und kennt die Grenzen eines globalisierten Modehauses. Von Alfons Kaiser, Paris

Mailänder Herrenschauen

Transparent und wasserabweisend

Egal, wie gut die Konkurrenz sich schlägt: Erst nach Pradas Auftritt wird entschieden, wer der Beste auf der Mailänder Modewoche ist. Die FAZ.NET-Bildergalerie stellt die wichtigsten Kollektionen für Frühjahr und Sommer 2010 vor. Von Markus Ebner

Nostalgiewelle

Oldies für die Kids

In deutschen Kinderzimmern rollt die Nostalgiewelle: Ihren Jüngsten suchen Mütter aus, was sie selbst von früher kennen. Da mischt sich Omas Puppenstube mit „Sesamstraße“, Sandmännchen und der etwas schrägen Anmutung tschechischer Kinderfilme. Von Anke Schipp

Illusionskünstler

„Wir wollen nicht nur spielen“

Die Modemacher Viktor und Rolf sind zwei Illusionskünstler in einer Person - oder einer in zweien? Der größte Unterschied zwischen ihnen sind ihre Namen. Ihre Ähnlichkeiten aber gehen bis in ihre Kindheit zurück. Von Anke Schipp und Alfons Kaiser

Handtaschenkater

„Wegsperren und exekutieren sollten sie dich!“

Tausende anonyme Hass-Mails hat die niederländische Künstlerin Tinkebell bekommen, seit sie aus ihrem todkranken Kater Pinkeltje eine Handtasche machte. Jetzt hat sie einige E-Mails als Buch veröffentlicht, mit den Namen und Kontaktdaten der Hassmailer.

„Germany's Next Topmodel“

Das große Drück-Heul-Freu-Spektakel

Nach drei Monaten Girlscamp entschied sich bei Pro Sieben, wer dieses Jahr „Germany's Next Topmodel“ wird. Es war ein Fest der Versöhnung und der Langeweile, aber so professionell inszeniert, dass sogar Vollprofi Heidi Klum die Beine schlotterten. Von Peer Schader

Im Gespräch: Jean Paul Gaultier

„Mein einziges Limit bin ich selbst“

Für Jean Paul Gaultier ist die Krise kein Grund, „die Ohren hängen zu lassen“. Im Gegenteil. Man müsse jetzt noch kreativer sein, meint der berühmte Pariser Modedesigner. Ein Gespräch über Leder, Tüten-BHs, falsche Extensions - und über seine Arbeit für das Haus Hermès.

L'Oréal

„Die Krise wird uns nicht stoppen“

L'Oréal-Vorstandschef Jean-Paul Agon schaut optimistisch in die Zukunft, denn: „Auch in der Krise wollen die Menschen gut aussehen.“ Dennoch will er die Strategie des Konzerns ändern, denn nicht auf allen Märkten läuft das Geschäft rund. Von Christian Schubert, Paris

Miuccia Prada wird sechzig

Hallo, Mama!

Bildergalerie Signora Prada pflegt zurückhaltenden Glamour und führt nicht so gern das große Wort, genau so ist auch ihre Mode. Dennoch liegen ihr Massen zu Füßen und kleiden sich in ihre Kollektionen - auch an diesem Sonntag, wenn sie sechzig Jahre alt wird. Von Alfons Kaiser

Brautmode

Weiß in der Grauzone

Brautkleid bleibt Brautkleid. Dennoch ist es für viele Frauen das wichtigste Stück Stoff in ihrem Leben. Seit auch die Avantgarde unter den Designern das Genre entdeckt hat, sind die weißen Roben subtiler und moderner geworden. Von Anke Schipp

Magermodels

Aufregung bei „Miss Universe“ Wahlen

Beim australischen Vorentscheid zur „Miss Universe“-Wahl hat ein sogenanntes Magermodel für Schlagzeilen gesorgt: Ärzte warfen der Neunzehnjährigen vor, sie sehe aus wie Haut und Knochen.

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