Der rote Teppich bietet eine gut ausgeleuchtete Bühne für den perfekten Auftritt. Oder für missratene Outfits, katastrophale Kleider und unterirdische Farbkombinationen. Wir lassen sie teilhaben an den schlimmsten Modesünden der Promis.
Er war Geliebter, Mäzen und Komplize: 50 Jahre seines Lebens verbrachte Pierre Bergé an der Seite von Yves Saint Laurent. In der gemeinsam gesammelten Kunstsammlung steckt ein halbes Jahrhundert Leidenschaft - doch nach dem Tod seines Partners lässt Bergé die Sammlung nun versteigern. Von Peter Bermbach
Die Krise schlägt fast überall zu. Aber bei Luxusläden im Netz blüht das Geschäft nicht nur zur Weihnachtszeit. Natalie Massenet bedient mit Net-a-porter das, was Frauen wollen: Einkaufen und Magazine lesen. Von Alfons Kaiser, London
Hugo Boss hat sich längst vom schwäbischen Herrenschneider zum internationalen Modekonzern entwickelt. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht der neue Chef von Boss, Claus-Dietrich Lahrs, über Permira, Preise und Prestige.
Pünktlich zur Ballsaison haben Abendkleider Konjunktur. Doch oft erscheinen die Entwürfe etwas fade. Wir zeigen an drei Beispielen aus Berlin, New York und Melbourne, dass es auch außergewöhnlich geht. Von Anke Schipp
Ein echter Volksschuh: Den Pegasus gibt es seit 25 Jahren, er ist der meistverkaufte Nike-Laufschuh. Technisch auf der Höhe der Zeit, besonders rationell gefertigt und nicht zu deutlich auf einen bestimmten Läufertyp ausgerichtet. Von Hans-Heinrich Pardey
Véronique Nichanian ist eine der wenigen Frauen, die Herrenmode entwerfen. Seit genau zwanzig Jahren arbeitet sie für das Pariser Luxushaus Hermès. Sie freut sich über den flexiblen Mann und ärgert sich über die hektische Szene. Von Alfons Kaiser
Bruno Sälzer baut den Hersteller von Damenmoden aus München komplett um. Doch der Kampf gegen die Verluste kommt zur Unzeit. Denn in Amerika bricht die Nachfrage nach Luxusgütern ein.
Vorweihnachtlich lief Heidi Klum in roter Unterwäsche bei der Show von Victoria's Secret über den Laufsteg. Gemeinsam mit 35 anderen Topmodels präsentierte das deutsche Fräuleinwunder in Miami die neue Kollektion der amerikanischen Dessous-Nobelmarke.
Die Mode muss sich in der Finanzkrise warm anziehen. Das kann eine Chance sein: Wer jetzt nichts Neues kauft, hat Zeit, einen eigenen Stil zu entwickeln. Eskapismus ist die stilvolle Antwort auf ein leeres Konto. Von Ingeborg Harms
Rei Kawakubo gehört zur Mode-Avantgarde und bedient neuerdings für H&M die Masse. Ein Projekt, das Kratzer am Mythos der japanischen Designerin hinterlassen könnte: Nun wird sie niemand mehr für einen Geheimtipp halten. Von Anke Schipp
Michelle Obama ist ein Modevorbild wie keine andere Frau seit Jacqueline Kennedy. Sie überrascht bei fast jedem Auftritt mit Kleidern, die nicht von großen Modemarken stammen, sondern von ausgewählten kleinen und sogar von ausgemachten Billig-Labels. Von Alfons Kaiser
Als letzten Schrei auf dem Unterwäschemarkt hat eine brasilianische Firma Dessous mit eingebautem GPS auf den Markt gebracht, mit deren Hilfe Männer ihre Partnerinnen orten können. Das Lingerie-Set trägt den Namen Fang mich wenn Du kannst!
Very british und gut sitzend fing mit Bond-Darsteller Sean Connery alles an, schmutzig und kragenlos schlägt sich Daniel Craig durch die Abenteuer des Geheimagenten. Was die Kleidung der Hauptdarsteller über ihren Charakter und ihre Zeit verrät. Von Alfons Kaiser