Ein Crashkurs

Keynes für Anfänger

Auf einmal sprechen alle wieder von Konjunkturpaketen. Und von Keynes. Denn der britische Ökonom lieferte die Theorie dazu. Hier sind die Grundlagen - damit Sie mitreden können. Von Lisa Nienhaus und Christian Siedenbiedel

Der Volkswirt

Gefangen in der Formelwelt

Wer heute als Ökonom etwas gelten will, der muss vor allem ein tüchtiger Rechenkünstler sein. Mit immer stärkerer Mathematisierung wollte die Ökonomik einen höheren Grad an Wissenschaftlichkeit erreichen. Kritiker sprechen aber von einer Mathematik-Manie. Ordnungsfragen werden vernachlässigt. Von Philip Plickert

Finanzkrise

Der Weg in das Milliarden-Desaster

Seit dem Jahr 2000 haben die Banken Billionen Euro an Krediten vergeben und an zusätzlichem Geld geschöpft. Jetzt geht die Angst vor Geldvernichtung um. Wie erklären sich diese astronomisch hohen Geldbeträge? Von Benedikt Fehr

Konjunkturprognosen

Kaum ein Ökonom hat den Absturz vorhergesagt

Einen Abschwung haben viele kommen sehen; dass es ein Absturz würde, hätte kaum einer gedacht. Vor einem Jahr sah der Sachverständigenrat „kein Indiz für eine Rezession“.

Im Gespräch mit Robert Shiller

„Finanzkrisen sind wie Kriege - nicht zu verhindern“

Keiner weiß mehr über die Krise: Der Yale-Ökonom Robert Shiller prophezeite schon im Jahr 2005, was auf uns zukommt. Im Interview erklärt er, warum keiner auf ihn gehört hat, was wir in Zukunft anders machen müssen - und was Finanzkrisen mit Ehekrisen gemeinsam haben.

Wirtschaftsbildung in der Schule

„Wer nichts von Ökonomie weiß, muss viel glauben“

Die Finanzkrise zeigt es: Viele Deutsche verstehen nicht genug von der Wirtschaft. Schon seit Jahrzehnten fordern Fachleute deshalb ein Pflichtfach Wirtschaft in der Schule. Doch besonders in den Gymnasien ist der Widerstand groß. Und er bröckelt nur langsam.

Interpretieren statt moralisieren

Was weiß der Finanzjournalismus über die Krise?

Finanzjournalisten wissen alles, was bereits eingetreten ist. Voraussagen, Krisenwarnungen, Handlungsempfehlungen darf jedoch niemand von ihnen erwarten. Das könnte die ernüchternde, aber doch zu pauschale Selbsteinschätzung einer von der Krise überraschten Branche sein. Von Rainer Hank

Glücksforschung

„Ein Ferrari macht nicht lange glücklich“

Der Schweizer Ökonom Bruno Frey forscht seit Jahren über das Wesen des Glücks. Er weiß, warum eine Freundin besser ist als ein schnelles Auto und warum Kursverluste so schmerzen.

Im Gespräch: Erzbischof Reinhard Marx

„Eigeninteresse ist sittlich nicht zu beanstanden“

Haben liberale Vordenker die Gier zu einem Ordnungsprinzip der Marktwirtschaft erhoben? Nein, sagt Erzbischof Reinhard Marx, so dächten allenfalls Vulgärphilosophen. Eigeninteresse sei sittlich nicht zu beanstanden. Immerhin laute ein christlicher Leitsatz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Weihnachten 1929

Eine stille Nacht

Weihnachten 1929 war ein friedliches Fest. Bald ist die Krise zu Ende, dachten die Menschen. Heiligabend gab es Grammophonplatten und Neuschnee. Insgesamt schienen andere Sorgen drückender als die Weltwirtschaft. Von Jan Grossarth

Finanzkrise

DIW-Chef will Konjunkturprognosen stoppen

In atemberaubendem Tempo fallen die Konjunkturprognosen. DIW-Chef Klaus Zimmermann hat deshalb einen temporären Prognosestopp vorgeschlagen. Forscherkollegen sind wenig begeistert von der Idee: „Auf das Fieberthermometer zu verzichten, ist keine Lösung.“ Von Manfred Schäfers, Philip Plickert und Nadine Bös

Ein Physikprofessor zur Finanzkrise

„Märkte sind grundsätzlich wild “

Ökonomen denken gerne in Gleichgewichten. In der Finanzkrise wirkt das bisweilen seltsam weltentrückt. Wie aber denken eigentlich Naturwissenschaftler über die Wirtschaft? Ein Gespräch mit dem Bremer Physikprofessor Stefan Bornholdt.

500 Euro für jeden?

Koalition debattiert über neues Konjunkturprogramm

Die Debatte über ein zweites Konjunkturprogramm für Deutschland hält in der großen Koaltion unvermindert an. Die Rezession lässt Rufe nach staatlichen Steuergeschenken laut werden, harsch diskutiert wird über mögliche Konsumgutscheine für jeden Bürger. Viele Finanzwissenschaftler halten ein solches Konzept für wenig sinnvoll.

Experten

Die 30-Sekunden-Problemlöser

Fachleute gibt es viele. In den Medien tauchen aber immer wieder dieselben Gesichter auf: jene, die in wenigen Sätzen Probleme erklären und lösen können. Ihre öffentliche Popularität steigt dadurch, ihr Ansehen unter Kollegen nicht. Von Philipp Krohn

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Kursabfrage 
NamePunkteProzent
Dax 4.879,91 -1,17
TecDax 502,46 -3,26
DowJones 8.742,46 -0,31
Nasdaq 1.617,01 +1,12
STOXX 50 2.516,56 -0,87
Nikkei 225 8.876,42 -3,93
S&P 500 Zert. 9,02 -2,59
Euro/Dollar 1,37 +0,68
Bund Future 123,68 +0,45
Gold 857,77 +2,28
Öl 44,44 -7,15
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