Die Party der Superlative

Dubai badet sich im Luxus des Champagners

Bildergalerie Understatement war nie die Kunst des Emirats: Mit immensem Pomp und Prominenz aus aller Welt hat Dubai die Eröffnung eines neuen Luxus-Hotels gefeiert. Die glamouröse Party gipfelte in ein gigantisches Feuerwerk. 20 Millionen Euro ließen sich die Veranstalter das Spektakel kosten. Von Rainer Hermann

Lesermeinungen zum Beitrag

21. November 2008 20:50

Impressionen = Perversionen

Hildegard Grygierek (Hildegardswelt)

An sich dichte ich mal zwischendurch ganz gerne und mache mir meinen eigenen Reim auf Alltägliches und nicht Alltägliches. Ich stelle fest, dass mir zu der Bildergalerie und den Bildern im Fernsehen tatsächlich nichts mehr bzw. kein Vers einfällt. Nur ein Wort, dass, wie ich glaube, alles sagt: "Pervers".

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21. November 2008 14:27

The Alm

Hildegard Grygierek (Hildegardswelt)

Ich verwette meinen Hintern, das war längst nicht alles. Und überhaupt - was ist so außer- oder ungewöhnlich an einer Palme im Meer? Mensch Scheich, Berge müssen her - und zwar direkt ins Meer, das wäre ein Knüll-er. Muss ja nicht unbedingt die Zugspitze sein, aber eine Alpenlandschaft wäre doch fein. Boris könnte eine Alm sich kaufen und fröhlich mit einer Freundin Obstler saufen. Eine Alm, die seinen Namen trägt .. na ja, noch ist ja nicht zu spät - auch nicht für eine monumentale Öllampe, die als Hotel am Strand von Dubai steht. Verstanden?

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21. November 2008 12:43

Alles rückt sich auf der Welt von allein wieder gerade.

Frank Steinke (dl8waa)

Die Elbe hat sich beim Hochwasser 2002 ihren Weg durch die angestammten Flussläufe gebahnt; nicht durch die von inkompetenter Menschenhand geschaffenen Begradigungen. Die Finanz- und Automobilkrise führen uns mal wieder beispielhaft vor Augen, dass Raffgier und Missmanagement kein Fundament haben, auf dem sie bestehen könnten. Und Frau Ypsilanti ist gescheitert. Alles rückt sich auf der Welt von allein wieder gerade. Und so wird es unweigerlich kommen, dass Dubai in einer gar nicht fernen Zukunft wieder das ist, was es noch vor wenigen Jahren war: Ein unbedeutender Fleck Sand in der Wüste.

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21. November 2008 11:49

Unfreiwillig komischer Hotelname

Gabor von Zoltan (Putinras)

Angesichts des zu erwartenden Erhöhung des Meeresspiegels verwundert das Projekt an sich sowieso schon. Umso belustigender, wenn das Hotel im Zentrum der ganzen Anlage, die ja wohl mittelfristig dem Untergang geweiht ist, "Atlantis" heisst. Vielleicht damit den Investoren, wenn sie dann mit den Füssen im Wasser stehen, lächelnd mit einem Deuten auf den Hotelnamen erklärt werden kann: "Wir haben´s doch von Anfang an gesagt!" ;-)

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21. November 2008 11:18

Wo die Gelder liegen, die wir beschützen sollen

Marcus Zimmermann (marcuszi)

Während die einen nicht wissen, wo sie ihre Ölmilliarden noch unterbringen sollen, werden hierzulande ernsthaft Diskussionen über den Anti-Piraterie Einsatz von deutschen Steuergeldern und Soldatenleben zum Schutz eben dieser Ölgelder geführt. Die westliche Welt sollte sich nicht länger an der Nase herumführen lassen und den Mitwirkung der arabischen Staaten in der Weltgemeinschaft fordern.

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21. November 2008 10:39

Welche Chance!

Roland Stumpp (Kieler2008)

Kennt zufällig jemand eine Telefonnummer des Maklers in Dubai. Ich wäre noch an 2 oder 3 Appartements interessiert. Der Preis ist ja gerade um eine Million gefallen und ist jetzt ein Schnäppchen. Außerdem hab ich ein gutes Hypothekenangebot einer staatlich gestützten Bank. Warum der Verfasser des Artikels bei Boris Becker von Liebesleben schreibt, ist mir allerdings ein Rätsel. Ich wusste gar nicht dass Herr Becker gelernt was das ist!

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21. November 2008 10:35

Dubai

Gerhard Leipert (Trepiel)

Die künstlich geschaffene Insel ist aus der Luft betrachtet ein hübscher Anblick. Verursacht allerdings durch eine groteske Geldverschwendung, ermöglicht durch jahrzehntelange, andauernd überhöhte Ölpreise (vom OPEC-Kartell natürlich gedeckt) zu Lasten der Restwelt. Man kann nur hoffen, dass der Weltmeeresspiegel rasch ansteigt, damit dieses Spektakel rasch wieder verschwindet. Außerdem ist die gigantische Bautätigkeit in Dubai der Beginn einer neuen Blase. Deutsche Privatinvestoren und andere werden dort noch ihre Freude haben. Die sogenannten Prominenten, die für die Werbung eingesetzt und bezahlt werden, haben dann bereits abgesahnt.

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