Aussortiert: Peter Lövenkrands (v.l.) und Albert Streit

Großes Theater bei Schalke 04

„Wir reden hier doch nicht über Maradona“

Bei Schalke 04 beginnt das Fußballjahr im Streit: Trainer Rutten sortiert zwei Profis aus - einer davon muckt auf. Sein Name steht für Frust und ist Programm: Albert Streit. Nebenbei lenkt Manager Müller von seinen Transferfehlern ab. Von Richard Leipold, Gelsenkirchen

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Januar 2009 17:23

S04 - Immer dasselbe

Thomas Kanthak (Mayfair)

Man sollte den Verein auflösen ...

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06. Januar 2009 14:33

Nichts Neues auf Schalke

Thomas Otto (mtkpele)

Wenn ich das schon lese: ehrliche Arbeit, Spitzenmannschaft, da kann ich nur müde lächeln. Fehlt nur noch "der Meister der Herzen". Freunde, solange bei S04 die Ansprüche höher sind als das Leistungsvermögen, könnt Ihr noch weitere 50 Jahre auf die Salatschüssel warten. S04 war und ist ein Geldkickerverein, der den schnellen Erfolg sucht und Irrtümer immer mit neuen Schnellschüssen kompensieren möchte, egal mit welchem Manager. Fußball -so antiquiert das klingt- ist ein Mannschaftssport und funktioniert nur wenn man eine "Mannschaft" hat. Habt Ihr aber leider nicht, sondern nur eine Ansammlung von guten Individualisten. Das reicht nicht wenn's eng wird. Da muss einer für den anderen laufen und auch mal die eigenen Ansprüche hinten an - und sich selbst in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Schalke hat zu viel Häuptlinge und zu wenig Indianer. Streit war schon in Frankfurt ein Egoist und den ändert man nicht mehr. Aber es wird weder mit ihm noch ohne ihn besser, die gesamte Struktur muss sich ändern.

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06. Januar 2009 13:39

Zumindest ist Streit ehrlich

Moritz Liedtke (Folko)

Man muss Streit zu Gute halten, dass er zumindest nicht versucht die Fans für dumm zu verkaufen indem er nach außen behauptet das Geld wäre nicht wichtig oder sowas. Wenn ein Arbeitgeber einen derart kaltstellt (und damit auch die weitere Karriere gefährdet ist das meist Schuld beider Seiten. Warum sollte er also Gutmensch gegenüber einem Konstrukt spielen?

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06. Januar 2009 13:16

Wir reden aber auch nicht...

Axel Julius (EscobarManuel)

...über Hoeneß oder Hitzfeld. Andreas Müller hat das Bauernopfer ausgespielt, dass man so, nach seinen großmundigen, "kämpferischen" Worten zum Ende der Vorrunde, u.a. im Aktuellen Sportstudio", eigentlich ganz anders hätte erwarten dürfen. Lächerlich, was sich dieser "Manager" alles leistet. Und Tönnies? Zerfließt der etwa in selbstgefälliger Gelassenheit? Schalke bleibt spannend, aber nicht auf dem Platz, sondern duch die Personalien Andreas Müller und Fred Rütten.

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06. Januar 2009 13:05

Schalke 04 will aber Maradona sein

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, wer Maradona sein will, der muss Ziele haben, namlich deutscher Meister zu werden und in der Champions League gewinnen zu wollen und Albert Streit zeigt genau das, was bei Schalke 04 das grosse Problem ist, namlich die grosse Fresse national und international, was nicht anderes heisst, als das die Anspruche national und international ein immer-wieder-kehrendes einziges Chaos ist, denn Schalke hat alle Spieler, um alles zu gewinnen und das heisst, das der gefeierte Sonnenkonig Slomka nicht das Problem ist, sondern die grosse Fresse in der Vereinsfuhrung zeigt ein Beispiel in Kevin Kuranyi, der sich fur Weltklasse hielt und jetzt nur noch Fussballspielen will. Albert Streit und Lovenkrands wollen alles gewinnen und Schalke wusste, von diesen schwierigen Spieler. Albert Streit ist ein klasse Fuhrungsspieler und Varela mit 50 A-Spiele abzukanzeln hilft genauso wenig. Fussballdeutschland schlagt sich die Hande an den Kopf fur solche theaterreife Vorstellungen national und international, die jedes Jahr vorgelebt werden. Schalke muss sich in der Vereinsfuhrung verandern und Fuhrungsspieler in einem Spielerrat einbinden, dazu gehort auch der unbequeme Albert Streit. Ich wurde auch so reagieren, wenn Schalke sich so amateurhaft gibt.

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06. Januar 2009 12:28

Limitierte Kombination

Falk Hammer (FalkHammer)

Ein Manager, der es in diesem Metier nie auf die Leistungsspitze geschafft hat wie als Spieler, ein Trainer der mehr Mittelmass ist als Spitzenkandidat und ein Spieler (Streit), der leider wirklich nie gut war .. eine Kombination die en Fan hinter dem Verein Ratlos werden laesst. Allein fuer Loewenkrands tut's mir leid, weil der eigentlich schon bewiesen hat das er auf Schalke spielen kann. Unter Rangnik war er ein guter Stuermer.

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06. Januar 2009 12:24

@Peter Keul: Wenn man keine Ahnung hat...

Alfred Weimann (GigaroCDA)

..., einfach mal..., ich denke Sie kennen das Zitat von Dieter Nuhr. Manuel Neuer ist in Gelsenkirchen geboren und Stammtorwart beim S04!!! Er hat zu Jungendzeiten auch als Fan in der Nordkurve gestanden. Auch wenn es diese Fußballtypen im Profifußball immer seltener gibt, so existieren sie doch. Gerald Asamoah identifiziert sich auch mit dem Verein, das sagt er nicht nur, er sitzt schon länger größtenteils auf der Bank, ohne in der Presse Interviews zu geben, er bekäme vom Trainer eins "auf die Fresse" oder habe deswegen die Lust am Fußball verloren. Streit hat im Übrigen Chancen bekommen, im Gegensatz zu Ze Roberto II. Die hat er nicht nutzen können. Wir alle kennen die Trainingsleistungen auch nicht! Darum wäre etwas Zurückhaltung angesagt!

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06. Januar 2009 11:28

das is so auf schalke

Alexander Dust (shoother)

hehe Markus Schulze erstens muss dafür Schalke 3:0 erstmal führen, was schon ein Wunder an sich ist und wenn Streit abgeschaltet hat , sind ihm die Buuhrufe irgendwelcher blauen Männchen die hoch auf Tribünen stehen auch schnuppe, er braucht doch nur ganz kurz an das Geld zu denken was er für nichts tun bekommt und was eben diese Männchen sei es durch Platzkarten oder Fanartikel teilzahlen, kann er beruhigt selbst die auslachen... ich mein Kevin K. spielt immer von anfang an und wir auch ausgebuuht , von daher auf Schalke ist es wohl normal. Es gibt nur einen Ausweg schnell verkaufen oder loswerden , wenn keiner kaufen will =)

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06. Januar 2009 11:10

Da gibt es nur eins ...

Klaus Hill (morchel)

Müller raus, Rutten raus, Schnusenberg raus. Dann Slomka verpflichten, Bruchhagen von Frankfurt loskaufen und dann ab die Post ...

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06. Januar 2009 10:50

Streits Schuld?

Peter Morlock (PetMor)

OK, man kann sagen, dass man nicht alles toll findet was Herr Streit da macht. Aber kann man ihm wirklich vorwerfen, dass er nicht plötzlich weniger Geld haben will als ihm zusteht? Ich wage zu behaupten, dass in der Bundesliga die Zahl der Spieler die auch gleichzeitig Fan von dem Verein sind in dem sie spielen im einstelligen Bereich liegt. Die identifizieren sich genauso mit dem Verein wie wir mit der Firma in der wir arbeiten. Ich persönlich würde die Firma wechseln, wenn mir eine andere Firma mehr Geld und evtl. sogar einen besseren Arbeitsplatz anbieten würde. Wenn Streit wirklich so viel zu schlecht ist für einen Spitzenclub wie Schalke, wer hat denn dann den Fehler gemacht? Streit, der trotz seiner limitierten fußballerischen Möglichkeiten einen sehr guten Vertrag angenommen hat, oder Müller, der ihm diesen Vertrag anbot?

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06. Januar 2009 10:50

Schulze

Peter Keul (hildennet)

Es amüsiert mich immer wieder, welche romantischen Vorstellungen Fußballfans vom Fußballgeschäft haben. Jeder einzelne Profi nimmt knallhart seine Interessen war. Und zwar völlig zurecht. Es ist legal, seine Arbeit so teuer wie irgend möglich zu verkaufen. Anhänglichkeit an den Verein? sowas gibts nicht. Die Vereine sind ja auch nicht anhänglich. Kommt ein Spieler aus der Mode, wird er abserviert. Spielt bei Schalke irgend ein Gelsenkirchener? Die Emotionen basieren auf etwas Synthetischem. Es ist nicht nur aber insbesondere ein Schalker Problem, dass Vereinsführung, Trainer und Spieler sich in schlechten Zeiten immer auf Kosten des Anderen zu profilieren versuchen. Das ist allerdings wenig professionell. Und den Spieler Streit billig zu reden ist einfach dumm.

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05. Januar 2009 18:30

So einer hat auf Schalke nichts zu suchen: schmoren und schmollen lassen!

Markus Schulze (leser-faz)

Nicht nur an seinen Aussagen erkennt man, dass Streit ein ein gewissenlose abzockender Fußballmillionär par excellence ist, der nicht einmal versucht sich mit seinem Verein zu identifizieren. Das alleine ist (leider!) nichts Ungewöhnliches mehr in der Bundesliga. Bei Streit aber kommt noch hinzu, dass er sportlich bei einem Spitzenklub nichts zu suchen hat, denn er hat den (zweifelsohne sehr harten) Konkurrenzkampf auf Schalke nie wirklich angenommen und immer nur gefordert hat. Schalke und andere Vereine müssen bei solchen Fußballsöldnern sohart wie irgendwie möglich durchgreifen, wie es jetzt auf Schalke hoffentlich geschieht. Ich würde Streit zwei Jahre lang bei den Amateuren oder auf der Tribüne schmoren und schmollen lassen und irgendwann bei einer 3:0 Führung in der 88. Minute noch einmal einwechseln, damit er wenigstens noch mal sieht und hört, was die Schalker Fans, von denen viele um ihren Lebensunterhalt täglich hart arbeiten und kämpfen müssen, von ihm denken!

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