Axel Schildt / Detlef Siegfried: Deutsche Kulturgeschichte

Im Spiegel feuchter Augen

Kultur ist eine Klimazone. Was gedeiht in dieser Zone von 1945 bis heute? Axel Schildt und Detlef Siegfried haben eine Kulturgeschichte Deutschlands verfasst, die von Gottfried Benn bis zur Sitzecke reicht. Von Dirk von Petersdorff

Hä?? Jugendsprache unplugged 2010

Ungefiltert mit Untertiteln

Jugendsprache aus dem Hause Langenscheidt: Christina Niegel und Monika Schaffrath haben Neuschöpfungen gesammelt, die den aktuellen Wortschatz der Jugend dokumentieren sollen. Dazu kommen Erläuterungen auf Deutsch, Englisch, Amerikanisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Von Ernst Horst

Daniel J. Levitin: Der Musik-Instinkt

Die Füße wippen, das Hirn konstruiert

Warum können wir so gut mit den Füßen wippen? Und wie gelingt es Musikern, uns durch geschicktes Unterlaufen musikalischer Erwartungen anzuregen? Daniel Levitin führt in die Erforschung unserer Klangwahrnehmung ein. Von Christoph Albrecht

Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Wie China debattiert

Schlimmstenfalls werden sie für geisteskrank erklärt

In deutscher Erstveröffentlichung publiziert die Heinrich-Böll-Stiftung Texte, die in China während der letzten drei Jahre politische Missstände aufs Korn genommen haben: Dokumente einer atemraubend offenen Debatte. Von Christian Geyer

Christian Ankowitsch: Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner

Wer spricht von Siegen? Durchkommen ist alles!

Masterpläne fürs Leben sind ein sicherer Weg, sich über die eigenen Möglichkeiten zu täuschen: Christian Ankowitsch weiß zu überzeugen, dass es vielmehr auf eine Philosophie des Durchwurstelns ankommt. Von Michael Pawlik

Amartya Sen: The Idea of Justice

Ideale müssen sich den Praxistest gefallen lassen

Mit Hobbes, Habermas und Buddha: Der Nobelpreisträger Amartya Sen verteidigt einen wertgesättigten Begriff von Gerechtigkeit und ermutigt dazu, beim Nachdenken über Gerechtigkeit globale und lokale Perspektiven und Traditionen zusammenzuführen. Von Alexandra Kemmerer

Patricia Fara: Science

Die Geister aber blieben unsichtbar

Naturwissenschaften sind keine homogene Angelegenheit. Erst recht nicht, wenn man sie historisch betrachtet. Patricia Fara durchmisst viertausend Jahre Wissenschaftsgeschichte. Von Thomas Weber

Hartmut Pogge von Strandmann: Imperialismus vom Grünen Tisch

Imperialismus mit zivilisatorischem Sendungsbewusstsein

Der deutsche Kolonialismus wird seit einiger Zeit von der Geschichtsforschung wiederentdeckt. Hartmut Pogge von Strandmanns Geschichte des Kolonialrats schließt dabei an eine ältere Tradition an. Von Andreas Eckert

Pelle Sandstrak: Herr Tourette und ich

Ich habe gelernt, dass es keine normalen Menschen gibt

Im Labyrinth von Tics und Ritualen: Pelle Sandstrak berichtet über sein Leben mit dem Tourette-Syndrom, dem er im entscheidenden Moment eine positive Wendung geben konnte. Von Oliver Tolmein

Heinrich August Winkler: „Geschichte des Westens“

Was ist mit der Kultur passiert?

Heinrich August Winklers „Geschichte des Westens“ konzentriert sich allein auf die Politik. Das ist Stärke und Schwäche dieses monumentalen Werks. Von Tim Blanning

Manjit Kumar: Quanten

Schwierigkeiten mit der Quantenwelt

Es war eine denkbar grundsätzliche Debatte, aus der in den zwanziger Jahren die moderne Physik hervorging: Manjit Kumar stellt sie eingängig dar und holt dabei Einstein aus seinem Winkel. Von Thomas de Padova

Günter Wallraff: Aus der schönen neuen Welt

Alles muss man alleine machen

„Die neue Welt ist überhaupt nicht schön“: Günter Wallraff hat sich wieder zu verdeckten Ermittlungen unter den Gebeutelten des Landes aufgemacht. Sein antiquiertes Buch wirkt verblüffend frisch. Von Christian Geyer

Johann Friedrich Naumann: Die Vögel Mitteleuropas

Auch auf Krallen ist zu achten

Was hüpft und schlüpft und fliegt da nicht alles: Johann Friedrich Naumanns Bilder der Vogelwelt verknüpfen Genauigkeit mit Liebe zum Gegenstand. Von Tilman Spreckelsen

Sybille Ebert-Schifferer: Caravaggio

Seine Bilder waren für Bestechungen bestens geeignet

Der klassizistische Sinn fürs Decorum ließ an Caravaggio kaum ein gutes Haar: Sybille Ebert-Schifferer aber zeigt, dass dieser Maler mit allen Wassern gewaschen war. Von Christine Tauber

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