Die in Köln geplante Großmoschee im Entwurf der Architekten

Kölner Moscheenstreit

Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol

Die in Köln geplante Moschee ist ein politisches Statement des Islam. Der Streit darum steht in einer Linie mit der Auseinandersetzung um die politische Symbolkraft des Kopftuches. Ein Gastbeitrag der Soziologin Necla Kelek.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juni 2007 20:09

Zustimmung

Bernhard Sporkmann (bsfaz)

Auch ich stimme Frau Kelek und Herrn Giordano zu.

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05. Juni 2007 20:05

Zivilcourage?

Nadir Moubarrid (Moubarrid)

Wer von sich denkt zu allem etwas sagen zu können, wird schnell auf die Nase fallen, denn Frau Keleck bringt viele Fakten, die an sich richtig sind, durch den Kontext, in dem sie diese jedoch darstellt, durcheinander.
Die muslimische Community ist vielschichtig, daher kann man auch nicht alle über einen Kamm scheren. Wie soll man außerdem seine Glaubwürdigkeit wahren, wenn einem ständig Unglaubwürdigkeit unterstellt wird, egal was man sagt oder tut?
Erstaunlich ist hier vor allem der Aufruf Muslime zurück in die Hinterhöfe, die sie elegant als „stillgelegte Fabriketagen“ umschreibt, zurück drängen zu wollen, weil sich das auf eine islamische Quelle zurückführen lasse, wo sie noch vor wenigen Sätzen mit Peitschenhieben auf religiöse Grundsätze lospreschte.
Mit Zivilcourage hat das herzlich wenig zu tun, viel mehr hat man das Gefühl, Frau Keleck möchte jegliche Sichtbarkeit von Muslimen eliminieren.
Im übrigen, die Probleme, die sie anspricht werden innerislamisch durchaus diskutiert und Lösungen dafür gesucht und gefunden. Es ist eben nicht alles schwarz, wie es im Artikel vorkommt und ob Frau Kelecks Rabulistik tatsächlich eine Lösung darstellt, sei mal dahin gestellt.

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05. Juni 2007 20:00

Ein sehr interessanter Beitrag,

Michael Weber (mulder368)

welcher die Angelegenheit von einer komplett anderen Seite aufrollt; die man in den Medien viel zu selten geboten bekommt.
Es überrascht mich auch nicht, dass Kritik am Islam und dessen Anpassungsfähigkeit im europäischen Kulturkreis aus einem islamischen Umfeld kommen musste, denn in Deutschland herrscht eine 'Kniefall'-Mentalität, welche die political correctness vor den Erhalt und die Verteidigung der eigenen Grundwerte setzt.

Schon Friedrich der Große war der Ansicht, dass jeder nach seiner Facon seelig werden solle; jedoch war und ist dies nur in einem gegenseitigen Geben und Nehmen möglich. So lange wie keine eindeutige Säkularisierung im Islam stattgefunden hat, kann es kein 'ruhiges' Nebeneinander geben.
Demnach darf das schamlose Ausnutzen und Aushöhlen unserer Grundwerte nicht tolleriert werden!

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05. Juni 2007 19:14

Frau Kelek, ...

Cornelius Ludwig (CLudwig)

... vielen, vielen Dank für diese messerscharfe Analyse in klarer, unaufgeregter Sprache inmitten uninformierten Geredes, wutroter Hälse, verbaler Nebelkerzen und politischen Kalküls. Gäbe es nur mehr Menschen Ihrer Art zu denken, zu argumentieren und zu handeln, wie gut könnte diese Gesellschaft funktionieren ... Meine Hochachtung!

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05. Juni 2007 19:09

Ein klares Wort

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


von Necla Kelek. Zuvor hörte man wahrhaftiges fast nur von Prof. Bassam Tibi, der aus Deutschland in die Freiheit nach USA geflohen ist.

Die Wahrheiten aufgeklärter Muslime flackern in Deutschland nur zu selten auf. Sehr schnell wird das Leuchten der Erkenntnis von den ewig gestrigen Islamisten und deren eilfertigen, verkorksten deutschen Gefolge wieder erstickt.

Es bleibt die ungeklärte Frage, was denn vor allem die Auflärungverhinderer um Roth, Ströbele, Lafontaine und anderen Komikern sich davon versprechen, mittelalterliche Finsternis in Deutschland zu befördern.

Sollten sie sich darin etwa wohler fühlen, als in den verbliebenen Resten der Moderne.

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05. Juni 2007 17:54

Die Moschee

Carolina Bauer (Marieluise)

Danke Frau Necla Kelek!
Danke Herr Ralph Giordano!

Es ist beschämend für alle unsere Politiker, für unsere Intellektuell und für unsere Presse, daß diese beiden
Bürger unseres Landes aufstehen mußten und Zivilcourage gezeigt haben und ausgesprochen haben, was eine große Mehrheit der Bürger denken.(Was eigentlich Aufgabe vor allem der Politiker gewesen wäre, die Schaden vom deutschen Volk abwenden sollen.)

Diese beiden Artikel erinnern mich an das Märchen
"des Kaisers neue Kleider" und ich hoffe , daß sie den gleichen Effekt haben.

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