Grünes Licht aus Berlin für die Eisendüngung des Südmeeres vor der Antarktis. Das deutsch-indische Klima-Experiment kann beginnen. Ein Rückschlag für das Bundesumweltministerium, das den Versuch verhindern wollte. Von Joachim Müller-Jung
Zwei neue Studien belegen die Erwärmung der Antarktis und die Verschiebung der Jahreszeiten, eine dritte fragt nach persönlichen Überzeugungen - und zeigt, dass die Klimaforschung immer noch Überzeugungsarbeit leisten muss. Von Joachim Müller-Jung
Deutsche und indische Forscher sind auf der Polarstern in der Antarktis unterwegs. Ihr Auftrag: den Ozean düngen und so Kohlendioxid binden. Ein Experiment, über das nun zwei Berliner Ministerien aneinandergeraten sind. Von Joachim Müller-Jung
Angesichts der grimmigen Kälte stellen sich vielleicht manche die Frage, wie es nun mit der Tendenze zur Erwärmung steht. Abhilfe schaffte da eine statistische Betrachtung, die gerade in den Physical Research Letters veröffentlicht wurde. Von Ulf von Rauchhaupt
Mit der Bestellung von vier Wissenschaftlern zu seinen Beratern hat Barack Obama an die Versprechungen der Clinton-Jahre angeknüpft und zwei große Forschungsthemen in den Vordergrund gerückt: Klima und Genom. Von Joachim Müller-Jung
Das Jahr 2008 war das Jahr der großen Eisschmelze und brach dennoch global keinen Wärmerekord. Im Gegenteil: 2008 ist das kühlste Jahr dieses Jahrhunderts. Eine Erklärung dieses Phänomens führt zu neuen Klimaprognosen. Von Joachim Müller-Jung
Von einem schlüssigen Beweis für die menschliche Verursachung der Klimaerwärmung in den Polargebieten ist in einer neuen Studie die Rede. War da noch etwas zu beweisen? Und wie sieht dieser nachgereichte Beweis eigentlich aus? Von Joachim Müller-Jung
Eine neue Studie englischer Forscher sieht den Nachweis erbracht, dass zu den Ursachen der Klimaerwärmung am Nord- und Südpol die vom Menschen freigesetzten Treibhausgase zählen. Messdaten für die Temperaturentwicklung über mehr als hundert Jahre gingen in die Modellrechnungen ein.
Bei der Vorlage eines Weißbuches zum Klimaschutz hat Peking erstmals eingestanden, dass die Treibhausgas-Emissionen des Landes inzwischen das gleiche Ausmaß wie in den Vereinigten Staaten erreicht haben. Derzeit gewinnt China zwei Drittel seines Energiebedarfs aus Kohlekraftwerken.
Vermutet hatte man schon lange, dass Schwankungen des Erdmagnetfelds Einfluss auf das Klima haben. Doch nun erst haben zwei Forscher den verknüpfenden Mechanismus gefunden. Die variable Löslichkeit von Kohlendioxid in Meerwasser ist entscheidend. Von Horst Rademacher
Auf der Basis von sechs Jahre lang mit dem Umweltsatelliten Aqua erhobenen Messdaten haben amerikanische Forscher eine dreidimensionale Karte der Kohlendioxidverteilung in der Erdatmosphäre erstellt.
Die Folgen des Klimawandels in der Polarregion könnten gravierender ausfallen, als einige Prognosen bisher erwarten ließen. Nach einer aktuellen Studie liegt die Temperatur in der Arktis derzeit fünf Grad über dem herbstlichen Normalwert. Der Meeresspiegel steigt deutlich an.
Tropische Korallen leben meist mit einzelligen Algen in Symbiose. Wenn die Wassertemperatur übermäßig ansteigt, fanden Forscher nun heraus, können sie auf hitzebeständige Varianten dieser Algen zurückgreifen. Von Diemut Klärner
Mit steigender Niederschlagsintensität war nach den Klimamodellen zu rechnen. Doch nun zeigt eine empirische Studie, dass der bei globaler Erwärmung zu erwartende Anstieg starker Regenfälle viel deutlicher ist, als bisher zu erwarten war.