„Als ich vor zehn Jahren herkam, konnte ein Blinder wie ich noch 40 Tore schießen” - Der frühere Eintracht-Profi und heutige Zypern-Kenner Rainer Rauffmann

Im Gespräch: Zypern-Kenner Rainer Rauffmann

„Ein Blinder wie ich macht da heute keine 40 Tore“

Der zyprische Meister Anorthosis Famagusta spielt am Dienstagabend als erster Klub von der Mittelmeerinsel in der Champions League gegen Werder Bremen, der Rivale Apoel spielt im Uefa-Pokal gegen Schalke. Rainer Rauffmann erläutert im Gespräch mit FAZ.NET die Hintergründe des Aufschwungs auf Zypern.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. August 2008 16:38

Gescheitert ?

Andreas Noreikat (derherold)

Nicht jeder Fußballer kommt auf 300 Bundesligaspiele und 50 Länderspieleinsätze. Rauffmann hat (sich) den Traum erfüllt und konnte Fußballprofi werden, worum ihn Millionen Jungen beneiden. Er war (meiner Erinnerung nach) ein typischer "körperlich starker" (Mittel-)Stürmer, der ab Mitte 20 einen Leistungshöhepunkt hatte, der ihn in das Profilager und gar zu einigen Einsätzen in der Bundesliga geführt hat. Vom Talent müßten sich da ganz andere als "gescheitert" bezeichnen. Beim zypriotischen Fußball konnte man als Nicht-Insider erkennen, daß seit 5, 6 Jahren(?) immer wieder Fußballprofis vom europäischen Festland auf die Insel wanderten, die offenbar das Niveau erhöhten und ein bißchen "Aufbauhilfe" und Anschauungsunterricht für die einheimischen Nachwuchskicker gaben ... und es soll ja auch ein paar zypriotische Kicker geben, die in Griechenland ganz gut verdienen. Schön: Ich nehme an, daß die Kritik an den Rapidlern in Österreich jetzt etwas abnehmen wird. Olympiakos, sei Dank ! :-)) Ich darf nach noch erwähnen, daß das erste Uefa-Cup-Spiel, daß ich als junger Zuschauer sah, ein Spiel gegen Paralimni Famagusta war ... das muß so um 1848 gewesen sein. ;-)

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